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Studentské práce

Vloženo 4.2.2008, předmět ZSV.

Stáhněte si vyhodnocení (pdf, 175kB) dotazníku studentek sexty Ireny Městecké a Kristýny Výravské z ledna 2008 na téma EUTANAZIE.

Wenn die Wände sprechen könnten... (Kdyby mohly zdi mluvit...)

Ein Bericht über das Leben auf dem Braunauer Gymnasium

Die Klasse Oktava hat sich Gedanken gemacht, wie wohl die Wände des Gebäudes das Schulgeschehen empfinden. In drei Zeitabschnitten – in der Geschichte, in der Gegenwart und in der Zukunft können Sie lesen, zu welchen Ergebnissen sie gekommen sind.

Der stille Zuschauer

1950

Ich bin die Wand in dem alten guten Jahr 1950, die Wand des Braunauer Gymnasiums. Durch diesen Bau gehen viele Studenten. Die gehorsamen, ungehorsamen, lustigen, gedulgigen und auch viele andere. Genau wie ich mich nicht an alle Studenten erinnern kann, so sind schon viele Lehrer vergessen. Ich denke an die netten, gedulgigen, gebildeten, strengen und aufnahmefählig. Aber die Außerordentlichen werden nie vergessen. Ich habe verschiedene Situationen erlebt. Die Stunden des Glückes, die Stunden der Spannung.

Ich sehe, dass die Kleidung sehr anständig ist. Junge Männer tragen die Anzüge mit Kravatte oder Schleife und die Mädchen tragen lange Röcke aus Baumwolle. Ihre Schultaschen sehen wie ein Koffer aus – mit nur einem Tragegurt.

In der Pause kommen sie in den Gang und gehen die ganze Pause im Kreis. Es dauert etwa 20 Minuten. Es ist so ein kleines Turnen und sie können neue Freunde treffen. Ein Lehrer hütet sie immer, damit Ordnung ist.

Nicht immer ist alles in Ordnung. Ich muss mich auch ein bißchen beschweren. Die Studenten treiben Unfug. Sie schreiben an mir mit der Feder! Wenn Herr Proffesor sie fängt, schlägt er sie mit dem Rohstock. Studenten gellen und heulen. Sie müssen als Busse hundertmal an die Tafel schreiben „Ich werde niemals an Wand schreiben!“ Manchmal sind sie hier bis spät in die Nacht. Von Zeit zu Zeit giessen sie die Tinte aus dem Tintenfass aus und sie müssen meinen Bruder, den Fussboden, putzen. Ich glaube, dass die Zukunft nur gute Erlebnisse bringen wird.

2005

Die Zeit läuft sehr schnell. Es verlgingen genau 55 Jahre, jetzt ist das Jahr 2005. Ich sehe, dass alles anders ist. Ich bin jetzt so alt, aber immer noch sehr gut erhalten.

Ich bin die Wand auf dem Flur. Ich sehe oft viele interessante Sachen. Ich kenne viele junge Leute, sie gehen in dieses Gymnasium. Ich denke, sie sind nett und klug. Jeden Morgen kommen sie und ich muss sie hören. Manchmal ist es super - sie sprechen über ihre Erlebnisse und erzählen Witze. Aber ich muss auch ihre Probleme hören. Ich sehe das Lachen, das Weinen und Streiten. Ich mag die Pausen, während der Stunde bin ich ganz allein. Manchmal gehen die Studenten zur Toilette während der Stunde und ich beobachte sie. Sie wollen hier viel Zeit von der Stunde verbringen. Sie gehen von der Wandzeitung zur Wandzeitung, sie gehen sehr langsam. Die Studenten an diesem Gymnasium haben eine große Pause und das ist eine sehr laute Zeit. Die jüngeren Studenten laufen durch die Schule, aber die älteren gehen sehr besonnen. Viele Studenten besuchen die Kantine, das ist der lauteste Platz in der Schule.

Ich beobachte Leute, wie sie lernen. Ich bin die Wand in der Klasse. Ich trage viele bunte Plakate und Bilder. Böse Kinder ziehen mich manchmal aus. Ich ärgere mich. Bei der Stunde höre ich den sprechenden Professor und ich beobachte die flüsternden Studenten. Irgendwelche Studenten passen zum Schluss nicht auf. In der Pause kommen die neuen und in der Klasse ist großer Lärm. Ich will meine Ohren verstopfen, aber es geht nicht.

Ich verbringe meine Zeit mit turnenden Kindern - ich bin die Wand in der Turnhalle. Über Sommer bin ich einsam. Nur selten, wenn das Wetter schlecht ist, werden meine Räume ausgenutzt. Im Winter langweile ich mich nicht. Hier sind viele Leute. Wenn die kleineren Studenten hier turnen, ist die Atmosphäre toll. Aber in einem nächsten Moment tun mir meine Ohren weh. Wenn die Älteren hier sind, ist das Turnen ruhiger. Ich beobachte, dass die Älteren weniger Energie haben.

Wir Wände werden noch viele Jahre stehen, wir lernen hier noch viele neue Leute kennen. Wir glauben, dass es für uns eine schöne Zeit sein wird.

Drei Kameraden und der Weg zur Zukunft

2050

Eines normalen Tages passierte etwas Besonderes. Die Zeit verschob sich um fünfzig Jahre in die Zukunft. Die Wände unserer Schule schaffen sich nicht zu wundern…

„Wie passierte es?“ fragten die Wände und sie sahen die Physikwand an, aber sie sagte: „Ich weiß nicht, aber es gefällt mir. Seht, wie viel neue Dinge ich habe. Es gibt Bänke im Kreis um die Mitte der Klasse. In jeder Ecke der Klasse gibt es einen Projektor.“ Die Biologiewand und die Geschichtswand werden böse: „Wir haben nur einen Projektor im Zentrum!!!“
„Wo sind die Hefte?“ fragte die Geschichtswand. Die Physikwand antwortet: „Sie haben Computer, sie brauchen keine Hefte.
„In meiner Klasse ist das Labor. Dort sind Apparate, ich habe keine Ahnung wofür… Ich sehe keine normalen Mikroskope hier.“
„Wir sind veraltet“ sagen die Physikwand und die Biologiewand. „Wir müssen neue Dinge kennen lernen!“
„Ich verstehe nicht, worüber ihr euch beschwert. Bei mir ist alles beim alten.“
„Und du wunderst dich? Du bist doch die Wand der Geschichtsklasse. Deshalb hast du alte Dinge in deiner Klasse. Die Schüler müssen sehen, welche Sachen unsere Urahnen gebraucht haben“ sagt die Physikwand.
„Ach so… Aber ich bin traurig…“ weint die Geschichtswand.
„Warum?“

„Weil ihr neu und schön seid und ich bin eine uralte hässliche Wand.“
„Das macht nichts. Wir waren auch hässlich, aber wir sind trotzdem drei Kamaraden.“
„Einer für alle, alle für einen!“ sagten alle drei Wände. Und so lange das Gebäude noch steht, so bleiben die drei Wände drei Kameraden. Ende gut, alles gut.

Das waren unsere Ideen. Wie es wirklich in der Geschichte war, wissen wir nicht, aber vielleicht liest diese Zeilen jemand, der Bescheid weiss und uns über die Wirklichkeit unterrichten kann. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Was die Zukunft bringt bleibt offen.

Míša, Katka, Lenka, Míša, Hanz, Ondra, Hanz, Pavel, Michal, Tomas, Martin.

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